Mit einem Beschluss zu den aktuellen Herausforderungen in der niedersächsischen Bildungspolitik hat der Landesparteitag der CDU in Niedersachsen heute (Samstag 5.September 2015) in Osnabrück gefordert, kurzfristig die Unterrichtsversorgung zu sichern. „Die Landesregierung von SPD und Grünen ist mit den aktuellen Herausforderungen in unseren Schulen völlig überfordert“, kritisierte Kai Seefried, Vorsitzender des Landesfachausschusses Kultus der CDU in Niedersachsen, bei der Einbringung einen Initiativantrags. Vorwiegend sei die rot-grüne Landesregierung damit beschäftigt, die Millionenlöcher im Bildungshaushalt zu stopfen und den hausgemachten Lehrermangel zu kaschieren. „Die Kultusministerin hat auf dem wichtigsten Feld der Schulpolitik, der Unterrichtsversorgung, völlig versagt. Es ist nicht sichergestellt, dass alle Schulen in Niedersachsen zum Schuljahresbeginn ausreichend Lehrkräfte haben“, so der CDU-Schulexperte. Die CDU in Niedersachsen fordert daher einen grundsätzlichen Neuanfang für Niedersachsens Schulen. Die Unterrichtsversorgung sei jetzt unmittelbar zu sichern, indem mehr junge Lehrkräfte eingestellt würden. Auch junge Lehrerinnen und Lehrer auch aus anderen Bundesländern sollen dabei in Niedersachsen eine Chance bekommen und dabei helfen, den Unterricht heute und morgen zu sichern, so die CDU in ihrem Beschluss. „Vor allem die knapp 30.000 Flüchtlingskinder ohne deutsche Sprachkenntnisse, mit denen in unseren Schulen zu rechnen ist, müssen wir von Beginn an durch den konsequenten Ausbau der Sprachlernklassen sowie die Einstellung zusätzlicher Schulsozialarbeiter für die Integrationsarbeit unterstützen. Nur so kann ihre schulische Integration gelingen“, so Kai Seefried. Im Bereich der Förderschulen will die CDU in Niedersachsen die Förderschule Lernen entgegen der Beschlüsse von Rot-Grün in Niedersachsen als Angebot erhalten und im Grundschulbereich wieder einführen. Damit soll auch weiterhin eine spezialisierte Förderung aller Kinder gewährleistet werden. Zentraler Ansatz christlich demokratischer Bildungspolitik bleibt laut Parteitagsbeschluss der Ansatz ,Leistung muss sich lohnen‘. „Schüler die schneller lernen, sollen auch schneller Abitur machen können. Die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren ist richtig. Für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, die einen schnelleren Weg bevorzugen, sollte aber zügig an allen Gymnasien eigene G8-Lerngruppen eingerichtet werden“, fordert Kai Seefried. Die CDU in Niedersachsen zeige mit ihren Positionen klare Alternativen in der Schulpolitik zur rot-grünen Bildungsmisere auf. „Mit unseren vorgestellten Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Schulpolitik in Niedersachsen wieder auf den richtigen Weg gebracht wird. Wir fordern die rot-grüne Landesregierung auf, sich diesen konstruktiven Vorschlägen anzuschließen und endlich im Sinne der Schüler, Eltern und Lehrer zu handeln“, erklärte Kai Seefried abschließend. Hier finden Sie den Beschluss „Was kommt nach der rot-grünen Bildungsmisere? Niedersachsens Schulen verdienen einen Neuanfang!“ im Wortlaut.