Bernd Althusmann (Foto: Chaperon)
Bernd Althusmann (Foto: Chaperon)

Die Nachricht von Werkschließungen des Unternehmens Homann Feinkost in Dissen und Bad Essen-Lintorf sorgt landesweit für Aufregung. Der örtliche Bundestagsabgeordnete André Berghegger initiierte daher einen runden Tisch. Am Freitag trafen sich Vertreter des Betriebsrates von Homann Feinkost, unter der Leitung des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Homann-Gruppe Andreas Straede, und der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann zum Gespräch.

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Gerda Hövel, der Kreistagsabgeordneten Meike Krüger und der CDU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Dissen, Stefanie Hörning, wurden mögliche Hilfestellungen seitens der Politik erörtert.

André Berghegger, Bundestagsabgeordneter aus dem Osnabrücker Land, bedauert mögliche Standortschließungen: „Für alle Beteiligten muss jetzt gelten: Wir lassen die Homann-Belegschaft nicht im Stich! Alle Möglichkeiten müssen ausgeschöpft werden, um die Standorte Dissen und Bad Essen-Lintorf zu halten.“

Die aktuelle Entwicklung rund um Homann hat überregionale Bedeutung. Es ist dem CDU-Landesvorsitzenden Bernd Althusmann ein wichtiges Anliegen, sich persönlich einen Überblick über die Situation vor Ort zu verschaffen. Althusmann sieht die Landesregierung in der Pflicht: „Der amtierende Ministerpräsident ist gefragt und muss zeigen, dass er eine solche Krise in den Griff bekommt, jenseits von warmen Worten. Die Förderinstrumente des Landes können und sollten ausgeschöpft werden. Ich erwarte ein deutlich dynamischeres Handeln der Landesregierung. Es muss alles versucht werden, die Verlagerung der Arbeitsplätze zu verhindern. Die Mitarbeiter, deren Familien und der Betrieb müssen eine klare Perspektive erhalten.“