Früherkennung und gezielte Präventionsstrategien sollen in Niedersachsen zukünftig der Bedrohung des islamistischen Terrors entgegenwirken. Das besagt ein heute vom Landtag verabschiedeter Antrag der CDU- und FDP-Fraktionen. „Je früher wir potentielle Fanatiker erkennen, desto größer ist unsere Chance, sie von ihrem radikalen Weg abzubringen“, sagte Angelika Jahns, Innenpolitikerin der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion. Die Radikalisierung junger Muslime beginne bereits frühzeitig, erklärte Jahns – „hier müssen wir ansetzen“.

Große Gefahr für die innere Sicherheit Deutschlands gehe nicht allein von Terrorzellen, sondern vor allem von Einzeltätern aus, die die Ideologie des weltweiten Kampfes gegen die angeblich Ungläubigen propagierten, erläuterte Jahns. Aus diesem Grund sollen die staatlichen Sicherheitskräfte eng mit muslimischen Einrichtungen und Organisationen kooperieren, wenn sie sich klar zum Grundgesetz und dessen Werten bekennen, erklärte Jahns. „Ein intensiver Dialog mit muslimischen Vereinigungen und Moscheen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Terror-Prävention.“

Auf der anderen Seite müssten die Sicherheitsbehörden auch mit den anderen öffentlichen Einrichtungen auf kommunaler und auf Landesebene kooperieren, sagte die CDU-Politikerin mit Blick auf Schulen, Jugendämter, Ausländerbehörden, Ordnungsämter sowie Justizbehörden und Justizvollzugsanstalten.

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