HANNOVER. Am Freitag hat der Landesausschuss (kleiner Parteitag) der CDU in Niedersachsen über die geplante Parteireform der CDU Deutschlands, diskutiert und ihre Änderungsanträge beraten. „Mit der Kommission „Meine CDU 2017“ hat Generalssekretär Dr. Peter Tauber die Modernisierung unserer Volkspartei eingeleitet. Unsere CDU wird jünger, weiblicher und vielfältiger werden. Unser Anspruch ist es,  Mitmachpartei, Mitgliederpartei und Bürgerpartei zu sein und zu bleiben. Dazu bietet der zum Beschluss vorliegende Entwurf der Parteireform-Kommission die Möglichkeit“, erklärt Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen. Die CDU will laut Antrag des Bundesvorstands an den Bundesparteitag die Mitgliederrechte stärken und die Beteiligungsmöglichkeiten erhöhen. Dies begrüßt die CDU in Niedersachsen ausdrücklich. „Um die Schlagkraft des Beschlusses noch weiter zu erhöhen, hat die niedersächsische CDU einige Verbesserungsvorschläge als Änderungsanträge erarbeitet. Gerade im Bereich der Mitgliederbetreuung müssen wir noch besser werden“, erläutert Ulf Thiele. Die Änderungsanträge der CDU in Niedersachsen sehen vor, die Mitgliederbeauftragten dort in den Vorständen zu platzieren, wo sie am effektivsten sind: An der Parteibasis, in den Orts- und Kreisverbänden. Dort sollen sie zukünftig gewählt werden und den Mitgliederversammlungen gegenüber Rechenschaft ablegen. „Die Mitgliederbeauftragten sollen sich vor Ort darum kümmern, dass neue Mitglieder offen und herzlich in der Partei begrüßt sowie schnellstmöglich in die Arbeit vor Ort einbezogen werden“, erläutert CDU-Generalsekretär Ulf Thiele. „Sie können Patenschaften mit erfahrenen Mitgliedern vermitteln, auf Angebote zur Beteiligung hinweisen sowie Ansprechpartner für Mitglieder und CDU-Sympathisanten sein, die inhaltliche Unterstützung suchen“, so Ulf Thiele. Es gehe der CDU darum, klare Strukturen zu schaffen, damit die Aufnahme neuer Mitglieder und die Betreuung von Mitgliedern flächendeckend und reibungslos funktioniert.