HANNOVER. „Die Anschläge von Paris und die Terrorwarnungen in Hannover und Brüssel haben einmal mehr verdeutlicht, dass die demokratischen Gesellschaften für ihre Werte einstehen und wir uns dem Terror entschlossen entgegenstellen müssen. Ziel muss eine politische Lösung für die vom Bürgerkrieg erschütterte Region im Nahen und Mittleren Osten sein“, erklärte Landesvorsitzender David McAllister in der (heutigen) Sitzung des Landesvorstands der CDU in Niedersachsen. Frankreich hatte zuvor die EU-Mitgliedsstaaten gemäß Artikel 42(7) der Europäischen Verträge um Beistand gebeten. „Ohne militärische Maßnahmen wird es nicht möglich sein, den Terroristen des IS Einhalt zu gebieten. Daher unterstützt die CDU in Niedersachsen die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen, Frankreich und der Anti-Terror Koalition militärisch zu helfen“, so David McAllister im Anschluss an die Sitzung des CDU Landesvorstands. „Mit einer Stabilisierung der Region leisten wir auch einen Beitrag, den Ursachen der Migrationskrise zu begegnen und nehmen somit Einfluss auf die Flüchtlingsströme nach Europa“.  Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, unterrichtete den CDU Landesvorstand ausführlich über die Lageentwicklung und die beschlossenen Maßnahmen. Sie erklärte: „Wir stehen fest an der Seite Frankreichs und kommen der Bitte um militärische Unterstützung nach, in dem Wissen, dass dieses menschenverachtende Wüten der Terrorristen des IS jederzeit auch uns gelten kann. Deutschland unterstützt mit einer Fregatte zum Schutz des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“, einem Satellitensystem und Tornados  für die Aufklärung im IS-Gebiet sowie Luftbetankung für die französischen Kampfflugzeuge“. Die Ministerin weiter: „Wir sind uns einig, dass der Konflikt mit militärischen Mitteln alleine nicht zu befrieden ist. Aber wir müssen das Morden des IS stoppen, um einer politischen Lösung Zeit und Raum zu geben“. Henning Otte, Präsidiumsmitglied der CDU in Niedersachsen und verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion betonte: „Der Terror dieser religiösen Fanatiker ist eine Gefahr für Deutschland und den gesamten Weltfrieden. Gemeinsam mit Frankreich und allen anderen Staaten, die sich dem islamistischen Terror entgegenstellen, werden wir alle notwendigen Mittel zur Bekämpfung aufbringen. Deutschland wird einen aktiveren Beitrag als bisher leisten. Wir werden nicht nur die Ausbildungsmission im Nordirak stärken sondern in Syrien unter anderem mit RECCE-Aufklärungstornados unser Engagement im Kampf gegen den IS-Terror vorantreiben“.