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Quelle: Volkswagen AG

Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen, Dr. Bernd Althusmann, äußert sich wie folgt zum Vorschlag der Fraktionschefin der Grünen, künftig ein Aufsichtsratsmandat bei VW mit einem Vertreter der Grünen zu besetzen:

„Die Landtagswahl bleibt abzuwarten. Statt über rot-grüne Verteilungskämpfe zu spekulieren, sollten der amtierende Ministerpräsident und seine grünen Mitstreiter sich endlich um VW kümmern! Während mögliche Compliance Verstöße bei der gleichzeitigen Bestellung von Frau Hohmann-Dennhart und Herrn Manfred Döss ungeklärt bleiben, widmen sich führende Mitglieder der Regierungskoalition Verteilungsfragen, die sich nicht stellen. Die Landesregierung scheint überfordert. Angesicht der drohenden Aktionärsklagen auf Basis der Musterklage vor dem Landgericht Stuttgart gibt es keinen Anlass, sich zurückzulehnen. Der Ernst der Lage scheint den Verantwortlichen im Lande nicht klar zu sein. Die Grünen wollen in den VW-Aufsichtsrat, die SPD aber keinen Posten abgeben. Beiden geht es offensichtlich nur um eigene Macht im Konzern. SPD und Grünen fehlt jedes Verständnis dafür, die notwendige Neuausrichtung des Konzerns mit ganzer Kraft zu unterstützen“.

Althusmann weiter: „Volkswagen braucht jetzt einen Neuanfang und hätte eines solchen auch im Aufsichtsrat bedurft. Der Konzern muss den Dieselgate-Skandal durch konsequente Transparenz und Aufklärung bewältigen und in die Zukunft der Marke VW investieren. Dafür muss der Konzern eine technologische Zukunftsstrategie entwickeln. Politische Machtkämpfe um die Aufsichtsratspositionen des Landes sind das Letzte, was unser Land und VW jetzt brauchen! Kein Arbeiter bei VW wird diese Gedankenspiele verstehen.“

Ein Kommentar zu “Rot-Grüne Verteilungsfragen für VW-Aufsichtsrat stellen sich nicht”