Hannover. Als „Traditionsbruch“ bezeichnet der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, die Entscheidung der Landesregierung, den Tag der Niedersachsen nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. „Die Veranstaltung ist für die jeweils ausrichtende Kommune eine tolle Gelegenheit, sich einer Vielzahl von Besuchern zu präsentieren und auf ihre touristischen Attraktionen aufmerksam zu machen“, sagt Thümler. „Bei der Veranstaltung geht es darum, die Identifikation der Niedersachsen mit ihrer Heimat und ihrer Kultur zu steigern. Dass die rot-grüne Landesregierung diese Tradition nun beschränken will, zeugt von mangelndem Heimatbewusstsein.“ Die Begründung der Landesregierung, durch den Zwei-Jahres-Rhythmus könne die Finanzierung des Festes verbessert werden, ist für Thümler nicht nachvollziehbar. „Es hat für den ‚Tag der Niedersachsen‘ bisher immer finanzielle Unterstützung durch das Land gegeben. Auch Rot-Grün hat 2014 bereits 135.000 Euro im Haushalt bereitgestellt, für die folgenden Jahre sind 116.000 Euro eingeplant“, so der CDU-Fraktionschef. Zudem finde die Veranstaltung in diesem Jahr auf Grund der Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ in Hannover gar nicht statt. Thümler: „Es stünden also für die kommenden Jahre zusätzliche Mittel zur Verfügung.“ Der „Tag der Niedersachsen“ wurde 1981 von dem damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten Wilfried Hasselmann eingeführt und findet seitdem jährlich in einer anderen niedersächsischen Stadt statt. Herausgeber: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag – Pressestelle cdu-fraktion-niedersachsen.de