Althusmann: CDU in Hessen bleibt trotz kräftigen Gegenwinds aus Berlin stärkste Kraft. Am Ergebnis gibt es aber nichts zu beschönigen. Weniger Streit und Schlagzeilen, mehr Inhalte und Schlagzahl bei den wirklich wichtigen Themen nötig.

Den Ausgang der Landtagswahl in Hessen kommentiert Dr. Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen, wie folgt:

„Am Ergebnis gibt es nichts zu beschönigen. Das Ergebnis war schlicht nicht gut. Die Wahl hat unter schwierigsten Umständen für die Union stattgefunden. Die hessische CDU hat gemeinsam mit den Grünen vier Jahre lang ausgesprochen erfolgreich regiert. Davon haben die Grünen ebenso profitiert wie von der Schwäche der SPD. Das Wahlergebnis ist ein Weckruf an die Große Koalition in Berlin, Machtfragen hinter sich zu lassen und sich um die wichtigen Sachfragen zu kümmern. Die tatsächlich bereits erzielten Ergebnisse der Großen Koalition in Berlin sind bisher nicht beim Bürger angekommen. Das Mindeste, das die Menschen erwarten können, ist ein respektvoller Umgang unter den Spitzenpolitikern des Landes. Weniger Streit und Schlagzeilen, mehr Inhalt und Schlagzahl bei den Themen, die den Menschen in Deutschland wirklich wichtig sind. Mit Blick auf die kommenden Monate sollten wir uns einer kritischen Gesamtbewertung zuwenden. Vom CDU-Bundesparteitag im Dezember erwarte ich ein klares Signal des Aufbruchs und der Klarheit.

Mit Blick auf Hessen bleibt trotz der Verluste festzuhalten: Die CDU mit Volker Bouffier ist die klar stärkste Kraft und hat damit den Auftrag, eine stabile Regierung zu bilden. Eine Fortsetzung des erfolgreichen Bündnisses von Schwarz-Grün erscheint aktuell möglich und mehrheitlich gewollt, aber auch ein Jamaika-Bündnis wäre denkbar. Die Koalitionsverhandlungen werden angesichts der Mehrheitsverhältnisse nicht einfach.“

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