„Die Bilder an der türkisch-griechischen Grenze sind schwer erträglich. Deswegen braucht Europa bei der Aufnahme von Flüchtlingen eine klare Linie und Deutschland ein gemeinsames Vorgehen. Wichtig ist jetzt jedoch ein klares Signal Europas an die Türkei, um die humanitäre Katastrophe zu stoppen. Aus den Fehlern der Flüchtlingskrise 2015 sollten wir ebenso gelernt haben. Vorstöße zur Flüchtlingsaufnahme aus einzelnen Bundesländern helfen eher nicht weiter. Und eines kommt hinzu: Angesichts der dramatischen Situation an der türkisch-griechischen Grenze muss der geplante Aufbau von Frontex erheblich beschleunigt werden. Die Europäische Union muss die angekündigten 10.000 Grenzschützer deutlich früher zur Verfügung stellen. Die Europäische Kommission ist dringend gefordert, die dort drohende Eskalation umgehend koordiniert zu lösen. Deutschland stellt bereits Griechenland umfangreiche Hilfsleistungen zur Verfügung, damit den Menschen vor Ort geholfen werden kann.”