Hannover. „Die CDU in Niedersachsen begrüßt den Vorschlag der neuen Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, unsere Bundeswehr mit zusätzlichen öffentlichen Gelöbnissen am 12. November, dem Geburtstag unserer Streitkräfte, in der Mitte unserer Gesellschaft weiter zu verankern. In Niedersachsen wäre die Landeshauptstadt Hannover ein geeigneter Ort“, erklärt CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann. Ein öffentliches Gelöbnis sei nicht nur ein starkes Signal an die Truppe, sondern auch ein deutliches Zeichen, dass die Soldatinnen und Soldaten unserer Bundeswehr in die Mitte der Gesellschaft gehören. „Als Staatsbürger in Uniform leisteten unsere Soldatinnen und Soldaten jeden Tag einen großen Dienst für unser Land.“ 

„In den nächsten Monaten wird voraussichtlich die Panzerlehrbrigade 9 in Munster den Namen „Niedersachsen“ tragen dürfen. Dies wird aktuell auf Bitte des Landes geprüft. Darauf wären wir in Niedersachsen sehr stolz, zumal sie die aktuelle Speerspitze der NATO-Landstreitkräfte ist. Die  Geschichte  der Brigade beginnt 1956 in Munster-Lager und die Truppe ist fest mit unserem Bundesland verwurzelt“, so Althusmann. Die Namensgebung würde die tiefe Verbundenheit Niedersachsens mit der Bundeswehr noch weiter unterstreichen.

„Beide Ereignisse haben zweifellos eine hohe symbolische Bedeutung für unsere Bundeswehr. In einer zunehmend unsicheren Lage an den Rändern Europas und weltweit ist aber entscheidend, dass unsere Streitkräfte gut und professionell ausgestattet sind und die Modernisierung schneller voranschreitet. Nur so ist Deutschland in der Lage, innerhalb der Nato und der Europäischen Union seinen Beitrag für unsere gemeinsame Sicherheit zu leisten. In Zukunft wird sicher mehr und nicht weniger von Deutschland und Europa erwartet werden“, so der CDU-Landesvorsitzende.