Björn Thümler MdL

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Noch bevor die geplante Niedersächsische Oberschule im Landtag verabschiedet worden ist, gibt es ein reges Interesse an dem neuen Modell. Das sagten die Vorsitzenden von CDU- und FDP-Fraktion, Björn Thümler und Christian Dürr, und verwiesen dabei auf aktuelle Zahlen des Kultusministeriums. Demnach gibt es bereits jetzt 94 Interessenten für das neue Schulmodell. Die Zahlen machen Thümler und Dürr zufolge deutlich, dass das Modell angenommen wird. Thümler sieht in der neuen Schulstruktur große Vorteile: „Mit den Niedersächsischen Oberschulen und Gymnasien wird jeder Schüler im Land die Chance haben, einen hochwertigen Abschluss – bis zum Abitur – zu machen. Die Oberschule ist von Beginn an als Partner der Gymnasien gedacht gewesen und verfügt zudem über eine stark berufsbildende Ausrichtung.“ Sie könne außerdem mit gymnasialem Zweig eingerichtet werden und damit im Jahrgang zehn („Einführungsphase zur gymnasialen Oberstufe“) auf das Abitur an bestehenden Gymnasien beziehungsweise bestehenden Beruflichen Gymnasien vorbereiten. Auch Dürr betonte: „Mit den gymnasialen Angeboten an den Oberschulen sowie den Gymnasien werden die Schüler alle Möglichkeiten auf ein Abi bekommen. Dabei kann die Oberschule gerade für diejenigen Schüler eine Chance sein, bei denen nach der vierten Klasse der weitere Weg noch unsicher ist.“ Thümler bezeichnete die Oberschule als passende Antwort auf den demografischen Wandel in Niedersachsen. „Was in Hannover oder den anderen Städten noch kein so akutes Thema ist, wird im ländlichen Raum längst heiß diskutiert: Wie lässt sich die Existenz einzelner Schulstandorte angesichts rückläufiger Schülerzahlen sichern? Die Oberschule als neue Regelschule kann hier Abhilfe schaffen. Bis 2015 haben alle verbundenen Haupt- und Realschulen die Möglichkeit, sich unabhängig ihrer Schülerzahl in eine Oberschule umzuwandeln. Die Oberschule stellt damit insbesondere für ländliche Regionen eine große Chance dar“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Dürr warnte davor, in der Diskussion um die neue Schulstruktur den Fokus zu stark auf Verbände zu richten. „Mein Eindruck ist, dass in der Öffentlichkeit oftmals an Eltern und Schülern vorbeidiskutiert wird. Welche Eltern wünschen sich nicht den bestmöglichen Abschluss für ihre Kinder? In der neuen Schulstruktur können die Kinder das Abitur auf allen Wegen erreichen – darauf kommt es an“, so Dürr. Herausgeber: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag – Pressestelle cdu-fraktion-niedersachsen.de