Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen, Ministerpräsident David McAllister, hat mit Trauer auf den Tod des ehemaligen niedersächsischen Kultus- und Umweltministers Werner Remmers reagiert. “Die Nachricht von seinem Tod hat mich sehr betroffen gemacht. Wir trauern um einen guten Freund und vorbildlichen Politiker”, sagt David McAllister, “Als Kultus- und Umweltminister in den Kabinetten von Ernst Albrecht hat Werner Remmers bedeutende Akzente gesetzt.” “Werner Remmers war als langjähriger Vorsitzender des Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland über viele Jahre hinweg eine feste Größe der CDU in Niedersachsen”, so David McAllister. Für seine Politik wurde der 1930 in Papenburg geborene Emsländer von politischen Mitbewerbern stets geachtet. Sein umfängliches soziales Engagement zeigte er unter anderem als Direktor des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen-Holthausen und als Gründungsdirektor der Katholischen Akademie in Berlin. Der CDU-Landesvorsitzende ist sich sicher: “Innerhalb und außerhalb der CDU werden die Menschen Werner Remmers in dankbarer Erinnerung behalten.” Der promovierte Volkswirt vertrat seinen Wahlkreis Lingen von 1967 bis 1994 im Niedersächsischen Landtag. Von 1982 bis 1986 führte er dort als Fraktionsvorsitzender die CDU an. Werner Remmers wurde 1976 als Kultusminister in die von Ministerpräsident Ernst Albrecht geführte Landesregierung berufen. Gleichzeitig übernahm er bis 1977 die Leitung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. 1986 ernannte Ernst Albrecht ihn zum ersten Umweltminister des Landes. Er leitete das neue Ministerium bis 1990. Von 1976 bis 1990 war Werner Remmers Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland. Vor gut drei Monaten, am 3. Dezember 2010, beging Werner Remmers seinen 80. Geburtstag. Am heutigen Samstagmorgen erlag er einer langen und schweren Krankheit.