Ministerpräsident a.D. Dr. Ernst Albrecht

Ministerpräsident a.D. Dr. Ernst Albrecht

Am 6. Februar 1976 wurde Ernst Albrecht der erste christdemokratische Ministerpräsident Niedersachsens. Das Landesparlament wählte den heute 80-Jährigen vor 35 Jahren als Oppositionskandidat überraschend zum neuen Regierungschef. Der Sohn einer Arztfamilie aus Leuchtenburg war seit 1970 Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Für seine Wahl zum Ministerpräsidenten waren mehrere Stimmen aus dem Lager der sozialliberalen Regierungskoalition erforderlich.
Der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident David McAllister, gratuliert seinem Vorgänger anlässlich des Jahrestages: “Ernst Albrecht hat niedersächsische Geschichte geschrieben. Mit seiner Wirtschaftspolitik hat er das Fundament für die Entwicklung unseres Landes zu einem modernen Wirtschaftsstandort gelegt. Er hat Niedersachsen international etabliert und zugleich als erster Ministerpräsident in Deutschland die Umweltpolitik in den Mittelpunkt des Regierungshandelns gestellt. Er persönlich setzte die Aufnahme vietnamesischer Flüchtlinge durch. Mit dieser niedersächsischen Initiative wurde Deutschland der erste westliche Staat, der bereit war, sogenannte Boat People aufzunehmen. Ernst Albrecht ermöglichte damit die Lösung eines internationalen humanitären Konflikts”, erinnert sich David McAllister. Ernst Albrecht wurde bei den folgenden Landtagswahlen dreimal wiedergewählt und blieb bis 1990 im Amt.

Am 6. Februar 1976 wurde Ernst Albrecht der erste christdemokratische Ministerpräsident Niedersachsens. Das Landesparlament wählte den heute 80-Jährigen vor 35 Jahren als Oppositionskandidat überraschend zum neuen Regierungschef. Der Sohn einer Arztfamilie aus Leuchtenburg war seit 1970 Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Für seine Wahl zum Ministerpräsidenten waren mehrere Stimmen aus dem Lager der sozialliberalen Regierungskoalition erforderlich. Der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident David McAllister, gratuliert seinem Vorgänger anlässlich des Jahrestages: “Ernst Albrecht hat niedersächsische Geschichte geschrieben. Mit seiner Wirtschaftspolitik hat er das Fundament für die Entwicklung unseres Landes zu einem modernen Wirtschaftsstandort gelegt. Er hat Niedersachsen international etabliert und zugleich als erster Ministerpräsident in Deutschland die Umweltpolitik in den Mittelpunkt des Regierungshandelns gestellt. Er persönlich setzte die Aufnahme vietnamesischer Flüchtlinge durch. Mit dieser niedersächsischen Initiative wurde Deutschland der erste westliche Staat, der bereit war, sogenannte Boat People aufzunehmen. Ernst Albrecht ermöglichte damit die Lösung eines internationalen humanitären Konflikts”, erinnert sich David McAllister. Ernst Albrecht wurde bei den folgenden Landtagswahlen dreimal wiedergewählt und blieb bis 1990 im Amt.