Gesundheit und Pflege sicherstellen ist ein Kernanliegen der CDU in Niedersachsen
(Bild: © Alexander Raths - Fotolia)

Walsrode. „Der Mangel an Haus- und Fachärzten ist in ganz Niedersachsen akut. Kurzfristig wird eine Quotierung nicht dabei helfen, dies zu ändern. Langfristig wird dieses Steuerungselement aber den Ärztemangel gerade im ländlichen Raum lindern. Als Niedersachsen-Union setzen wir auf ein ineinandergreifendes System, das Quereinstiege von Krankenhausärzten ermöglicht, Weiterbildungen verbessert und die Nachfolgeregelungen strukturierter steuert“, erklärt CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann nach der Panel-Diskussion „Zukunft der ärztlichen Versorgung in Niedersachsen“.

An der Expertenrunde nahmen Wissenschaftsminister Björn Thümler, Dr. Marina Wenke, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Uwe Lankenfeld vom Hausärzteverband und Volker Meyer, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, teil.

„Um eine hochwertige und wohnortnahe gesundheitliche Daseinsvorsorge in ganz Niedersachsen sicherzustellen, fordert die CDU in Niedersachsen die zeitnahe Umsetzung eines 7 Punkte umfassenden Maßnahmenpakets. Dies beinhaltet u.a. den Ausbau von Studienplätzen und die Verbesserung der Studienbedingungen, die Stärkung der Allgemeinmedizin in Aus- und Weiterbildung, die Attraktivitätssteigerung der Rahmenbedingungen für Haus- und Fachärzte im ländlichen Raum“, so Althusmann.

Darüber hinaus sei es zielführend, berufliche Vorqualifikationen, soziale Kompetenzen und ehrenamtliche Tätigkeiten sowie ein grundsätzliches Interesse an einer Tätigkeit im ländlichen Raum im Rahmen einer Schwerpunktsetzung im neuen Zulassungssystem zum Medizinstudium zusammenzuführen. Die Vielfalt der Kriterien erleichtere die Berücksichtigung individueller Lebensentwürfe und vermeide Ineffizienzen eines einzelnen, starren Kriteriums.

„Die CDU in Niedersachsen setzt sich daher beim Zugang zum Medizinstudium für eine Kriterienvielfalt ein, in der die Bereitschaft zur ärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum mitberücksichtigt wird. Die Quote allein wird den akuten Ärztemangel nicht lösen“, so der CDU-Landesvorsitzende.

Den Beschluss finden Sie hier: Gesundheitsversorgung