„Der Patient Alstom hat die Intensivstation verlassen und befindet sich wieder auf dem Weg der Genesung.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Toepffer, heute die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen Betriebsrat, IG Metall und der Geschäftsführung des Zugbauunternehmens aus Salzgitter. „Der weitgehende Erhalt des Rohbaus, die Einigung auf einen Standortsicherungsvertrag und der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2016 sind Punktsiege für die Beschäftigten. Sie bestätigen zugleich das hohe Engagement für den Industriestandort Salzgitter von der Landesregierung“, meinte die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Elisabeth Heister-Neumann. Die CDU-Politikerin appellierte an die Alstom-Geschäftsführung, den jetzt erzielten Verhandlungsfortschritt als Grundlage für eine zukünftig „konstruktive Gesprächskultur“ mit der Belegschaft zu nutzen. „Alstom ist – wenn auch unter Schmerzen – über den Berg“, sagte Heister-Neumann mit Blick auf den angekündigten Abbau von 160 Arbeitsstellen. „Ich freue mich dennoch, dass sich die Alstom-Mitarbeiter von jetzt an wieder auf das konzentrieren können, was sie international auszeichnet: die Herstellung hochwertiger Schienenfahrzeuge.“ Toepffer zeigte sich indes erleichtert, dass Niedersachsens Industrie ein nicht zu kompensierender Verlust erspart geblieben sei: „Mit seinem speziellen Know-how und seiner Erfahrung ist Alstom Salzgitter nicht nur ein europaweit wettbewerbsfähiger Standort, sondern auch Jobmotor in Südostniedersachsen, an dem ein ganzes Netz von regionalen Zulieferern hängt, die nun ebenfalls wieder durchatmen können.“ Herausgeber: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag – Pressestelle cdu-fraktion-niedersachsen.de