Auf dem Foto ist Kai Seefried stehend am Rednerpult zu sehen.
Kai Seefried, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen

Die Delegierten des CDU-Landesparteitags haben Kai Seefried in Braunschweig zum neuen Generalsekretär der niedersächsischen CDU gewählt. Mit 96% der Stimmen erhielt der Drochtersener starke Rückendeckung von den Delegierten aus allen Teilen Niedersachsens. Seefried hatte dieses Amt bereits im November 2017 kommissarisch übernommen. Der 40-jährige Familienvater bedankte sich bei den Delegierten und versicherte, dass er all seine Energie dafür einsetzen werde, die CDU in Niedersachsen wieder zur stärksten Kraft auf Landesebene zu machen.

Seefried, der seit 2008 Mitglied des Niedersächsischen Landtags ist, stellte in seiner Rede vor dem Parteitag seine Vision „Meine CDU 2022“ vor. „Bereits heute legen wir den Grundstein für den Erfolg bei den Kommunalwahlen im Jahr 2021 und der Landtagswahl ein Jahr danach“, sagte er. Dazu wird die Partei Veranstaltungsformate mit hoher regionaler Identität entwickeln. Zur Zukunftsfähigkeit der Partei gehöre auch, dass die Partei mehr weibliche Mitglieder gewinnt. Auch im Bereich der Kommunikation wird die Partei neue Wege gehen: Seefried stellte auf dem Landesparteitag „CDU.direct“ vor. Mit dem Messenger soll die Vernetzung innerhalb der Partei und zwischen den Parteiebenen verbessert werden.

Der Generalsekretär stellte außerdem die Erfolge der CDU in der Landesregierung heraus. Bei der Kita-Beitragsfreiheit war es „unser Finanzminister Reinhold Hilbers, der sich für die Kommunen stark gemacht und der Beitragsfreiheit so erst zum Erfolg verschaffen hat!“ Seine Aufgabe sei es, so Seefried, die Politik der CDU herauszustellen und die Partei gegebenenfalls vom Koalitionspartner abzugrenzen. Dies sei beispielsweise in der Innen- und der Bildungspolitik immer wieder geboten. „Es ist die CDU, die das Ruder in der Hand hat, die Motor und Turbo dieser Regierung ist!“, stellte Seefried klar.

Auf dem 55. Landesparteitag der CDU in Niedersachsen beraten die Delegierten zwei Leitanträge und knapp 100 Sachanträge. Zusätzlich stehen turnusgemäß die Landesvorstandswahlen an.

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