Karl-Heinz Klare MdL

„Schulreformen müssen über eine Wahlperiode hinaus Bestand haben.“ Mit diesen Worten hat heute der schulpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Klare, seine Forderung erneuert, die Einführung der Oberschule als Chance auf einen Schulkonsens zu begreifen. „Wir haben das Ziel, einen schulpolitischen Kompromiss zu schaffen.“ In einer Sondersitzung des Kultusausschusses ist heute die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes, das die Einführung der Oberschule regelt, in den parlamentarischen Ablauf eingebracht worden. „Das Thema Oberschule ist uns so wichtig, dass wir dafür eine Sondersitzung des Kultusausschusses angesetzt haben“, erklärte Klare. Zu Beginn des nächsten Schuljahrs, am 1. August 2011, soll das Gesetz in Kraft treten. „Niedersachsen ist damit zukunftsfest für den demographischen Wandel aufgestellt. Die Wirtschaftsverbände haben in ihrer Pressekonferenz unser Modell der Oberschule sehr gelobt. Sie gehen fest davon aus, dass die Oberschule ausbildungsreife junge Menschen auf den Ausbildungsmarkt entlassen wird“, sagte Klare und betonte, dass die berufliche Orientierung ein Eckpfeiler der neuen Oberschule sei. Gleichzeitig könne sie aber auch bei ausreichenden Schülerzahlen einen Gymnasialzweig führen. Die Entscheidung über den Schulabschluss bliebe damit länger offen. „Wir kommen auf diese Weise dem Wunsch vieler Eltern entgegen“, erklärte Klare. Mit Blick auf die Oppositionsfraktionen sagte Klare: „Die Ausschusssitzung hat wieder gezeigt, dass ihre Kritik nicht verfängt. SPD, Grüne und Linke sind leider aus parteitaktischen Gründen nicht an einem Kompromiss interessiert. Sie führen immer noch die Schulstrukturdebatten von vorgestern. Es kommt auf die Qualität des Unterrichts an – und diese sichern wir mit der guten Ausstattung der Oberschule.“ Herausgeber: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag – Pressestelle cdu-fraktion-niedersachsen.de