Traditionelle Auftaktklausurtagung der CDU in Niedersachsen in Walsrode läutet Strukturreformen ein
Die CDU in Niedersachsen ist mit ihrer traditionellen Klausurtagung in Walsrode am 19. und 20 Januar in das Jahr 2018 gestartet. Neben dem Landesvorstand nahmen in diesem Jahr auch die Kreisvorsitzenden sowie die Abgeordneten der Parlamente auf Europa-, Bundes- und Landesebene an der gesamten Tagung teil, um gemeinsam die vergangene Landtagswahl zu analysieren und die Partei neu auszurichten.

„Nach einer offenen und ehrlichen Aussprache über den Wahlkampf und den Ausgang der Landtagswahl, haben wir unseren Blick auf die kommenden Jahre gerichtet. Mit der Kampagne „Meine CDU 2022 – Unser Plan für Niedersachsen“ werden wir unter Federführung von Generalsekretär Kai Seefried eine strukturelle Erneuerung der Partei einleiten“, erläutert Dr. Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen.

Als mitgliederstärkste Partei Niedersachsens könne die CDU auf eine starke Basis bauen. Mit dieser Basis als Rückhalt sei es auch für die fünf CDU-Minister in der Landesregierung möglich, selbstbewusst christdemokratisches Profil zu zeigen. „In den vergangenen ersten Regierungswochen konnte unser Minister-Team schon deutliche Akzente setzen. Wir sind schnell und effektiv in die Arbeit gestartet. Wir verstehen uns als Motor und Turbo der Großen Koalition und werden dieser Verantwortung mit neuen politischen Denkanstößen Rechnung tragen“, so Althusmann. Das Jahr 2017 sei das Jahr der politischen Auseinandersetzung gewesen, in 2018 folge nun das Jahr der politischen Umsetzung. „Unsere thematischen Schwerpunkte werden wir in den Bereichen Digitalisierung, Wirtschaftsförderung, Asylrecht, Bildung, Landwirtschaft, Kultur und vor allem in der Haushalts- und Finanzpolitik etwa mit der Einführung der Schuldenbremse klar setzen“, erklärt der CDU-Landesvorsitzende. Hierzu hat die CDU in Niedersachsen ein Arbeitspapier „Aufbruch für Niedersachsen“ verfasst.

Zur Ausrichtung der Kampagne „Meine CDU 2022“ ergänzt CDU-Generalsekretär Kai Seefried: „Unsere Kampagnenfähigkeit hängt entscheidend von guten und funktionsfähigen Strukturen im gesamten Land ab. Deshalb werden wir eine kritische Analyse auf allen Parteiebenen durchführen und neue Formen der Zusammenarbeit prüfen.“ Dies gelte auch für Veranstaltungsformate und Kommunikationswege. „Die bekannten Parteiveranstaltungen sind nicht mehr ausreichend attraktiv für politisch interessierte Bürger. Wir wollen modern und zukunftsfähig auftreten, eine Mitgliedschaft in der CDU soll sich lohnen. Mit schnellen Informationen, guten Beteiligungsmöglichkeiten, modernen Veranstaltungen. Wir sind eine lebendige Mitgliederpartei, dafür werden wir auch zukünftig arbeiten. Ein Idee ist beispielsweise der Bau eines digitalen Niedersachsenhauses, um unsere regionalen Wurzeln auch interaktiv erlebbar zu machen“, so Seefried.
Hier finden Sie eine Überblick zur Kampagne „Meine CDU 2022 – Unser Plan für Niedersachsen“.

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