Deutsche Soldaten, die sich im Auslandseinsatz im Afghanistan befinden, sollen während ihrer Einsatzdauer von der GEZ-Gebühr befreit werden. Das hat der Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, gefordert: „Wenn die ARD offensichtlich aus Kostengründen ihre Programmübertragung nach Afghanistan zu unseren Soldaten einstellt, frage ich mich allen Ernstes, wofür diese Rundfunkgebühren zahlen sollen?“

Am Montag hatte die ARD laut Medienberichten ihre Satellitenübertragung nach Afghanistan eingestellt. Thümler sagte dazu: „Die Entscheidung eines öffentlich-rechtlichen Senders, die Programmversorgung im Auslandskampfeinsatz befindlicher Bundeswehr-Soldaten vier Tage vor Weihnachten einzustellen, ist schlicht geschmacklos und zeugt von wenig Patriotismus.“ Thümler erklärte, dass gerade die ARD mit ihren vielen Regionalprogrammen und Nachrichtensendungen für die Bundeswehr-Soldaten – von denen viele aus Niedersachsen kämen – eine wichtige Verbindung in die Heimat sei: „Die Soldaten wollen wissen, was zu Hause los ist. Beiträge aus Deutschland zu sehen, bedeutet für sie immer auch ein Stück Heimat zu sehen. Wenn das nicht möglich ist, sollten unsere Soldaten in Afghanistan auch keine GEZ-Gebühr zahlen müssen.“

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