CDU in Niedersachsen erinnert an die Berliner-Gründungserklärung der CDU

Hannover. Am 26. Juni 1945 wurde die Berliner Erklärung veröffentlicht. An dieses Jubiläum erinnert der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann: „Unter den Eindrücken der dunkelsten Stunden Deutschlands, kamen konservative, soziale und liberale Kräfte zusammen, um eine Union christlicher Demokraten zu bilden. Ihr Kerngedanke: Das Verbindende über das Trennende zu stellen und eine breite Sammlungsbewegung zu bilden, die einer neuen Demokratie Stabilität geben sollte.“

„Die Gründung der CDU und die bedeutenden Persönlichkeiten, die sich hinter ihr versammelten, waren ein Glücksfall für die Bundesrepublik. Wie keine andere Partei prägte und prägt unsere Partei dieses Land“, so Althusmann. „Die CDU hat stets Verantwortung für Deutschland und Europa gezeigt und die richtigen Weichen gestellt. Grundgesetz, Wiederaufbau, Wirtschaftswunder und Soziale Marktwirtschaft, Aussöhnung, Westbindung, Wiedervereinigung, die CDU war maßgeblich an diesen positiven Meilensteinen der deutschen Geschichte beteiligt.“

Am 75. Jahrestag der Berliner Erklärung sagt der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen: „Die Idee der Berliner-Gründungserklärung ist aktueller denn je, wir fangen gerade erst an. Unser Land steht heute wieder vor großen Herausforderungen. Wir sind mit einer globalen Pandemie und einer der größten Wirtschaftskrisen konfrontiert, durch die wir unser Land führen und weiter entwickeln wollen. Stellen wir heute die richtigen Weichen, sichern wir Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung und machen unser Land digitaler, klimafreundlicher und unbürokratischer.“

In Niedersachsen wurde am 18. November 1945 der Landesverband Hannover, am 7. Dezember 1945 die CDU im Braunschweiger Land und der Landesverband Oldenburg am 11. März 1946 gegründet. Diese drei Landesverbände schlossen sich 1968 zu einem Dachverband zusammen, der CDU in Niedersachsen. Bundesweit formierte sich die CDU Deutschlands im Oktober 1950 in Goslar.